Hundetransport a la Mitt Romney – Seamus auf dem Autodach

Der im Sommer 1983 erfolgte Hundetransport des US Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney entzürnt immer mehr Amerikaner.

Als er mit 5 Kindern, Frau, Gepäck und dem Irish Setter Seamus im Chevrolet in Urlaub fahren wollte, stellte der republikanische Präsidentschaftskandidat fest, daß er keinen Platz mehr hatte.

Kurzerhand wurde die Hundebox auf dem Dachgepäckträger festgeschnallt, ein Windschutz gebaut und der Hund in der luftigen Hundetransportkiste oben transportiert.

Die Urlaubsfahrt ging von Boston in Richtung Lake Huron – insgesamt über 12 Stunden und 1000 km.

Als Seamus sich irgendwann auf der Fahrt erleichterte, lief Hundekot (Dünnschiss) über die Rückscheibe runter. Dies fürte zu einem außerplanmäßigen Stop an einer Tankstelle, wo Mitt Romney dann einen Wasserschlauch nahm, den Hund inkl. Auto damit abspritzte und die Hundebox samt Hund danach wieder auf das Dach setzte. Danach ging die Fahrt gleich wieder weiter.

Amerikanische Tierschutzorganisationen und Hundeliebhaber reagieren mittlerweile entsetzt auf diese Geschichte und protestierten mit ihren Hunden. Die ersten Gegner verkaufen auch schon im Internet T-Shirts mit dem Aufdruck „Dogs against Romney“ bzw. verfassen Spottlieder über diese Geschichte (siehe Videos).

Der Blues-Sänger Ry Cooder hält dies für einen hartherzigen und kaltblütigen Charakter. „Und wenn er gewählt wird, geht es uns wie Seamus: Wir werden aufs Dach geschnallt und nach der Fahrt mit dem Wasserschlauch abgespritzt.“








US-Präsident Obama wurde gleich mit seinem Hund Bo in der Präsidentenlimousine gezeigt, wo er ihn in den Händen hält mit dem Text: „So transportieren Hundeliebhaber ihre Hunde“.

Im letzten Monat büste Mitt Romney seinen komfortablen Vorsprung ein und liegt nun nur noch knapp hinter dem ehemaligen Senator Santorum.